Bürgerinitiative Schwerterheide lädt zum Ort des Geschehens ein

Am Sonntag den 23.08.2020
von 17.00 bis 19.00 Uhr

Am Feld des Schwerter Waldes in der Schwerterheide.
Waldstraße / Ecke Kornweg in 58239 Schwerte.

Treffen für Unterstützende, Interessierte, Nachbarschaft und
Freunde der Bürgerinitiative Schwerterheide

Es findet statt: Austausch,Diskussionen, Ideen, Gespräche,…

Wir freuen uns auf Euch – bringt bitte einen Mund-Nasen-Schutz mit, und achtet auf den nötigen Sicherheitsabstand!

Stoppt den Flächenfraß!

Unter diesem Motto hat der NABU eine Aktion gestartet.

Wie der NABU schreibt, werden in Deutschland jeden Tag 60 Hektar Grün- und Ackerland in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt.
Bitte unterstützen Sie diese Aktion, damit auch Morgen unser Kinder und Enkel noch Wald und Natur „life“ kennenlernen können.
Hier geht es zur Mitmachen-Seite vom NABU.

Mitmachen

So kannst auch du dich für den Erhalt der Flächen am Rande des Schwerter Waldes einsetzen

Leider können wir noch keine Unterschriftenaktion oder Petition starten.
Dafür müssen der Kreis Unna und die Stadt Schwerte die nächsten Schritte starten.
– Aufhebung des Landschaftschutzgebietes
– Bebauungsplan


Bis dahin wollen wir versuchen, die Informationen zu „verbreiten“.

  • Berichtet in eurem Freundes- und Bekanntenkreis kritisch von den Bauplänen. Finale Entscheidungen sind noch nicht getroffen!
  • Wendet Euch an Schwerter Politiker und teilt Ihnen eure Einwände mit.
  • Wenn Ihr in unserer Bürgerinitiative mitmachen wollt, würden wir uns sehr freuen!
    Schickt uns einfach eine Mail an kontakt (at) bi-schwerterheide.de .
    Telefonisch sind wir erreichbar unter der Nummer 01590-763 25 41
    (nicht immer eingeschaltet).
    Wir freuen uns auf Euch und eure Talente!
  • Folgt uns auf Facebook

Ihr könnt Euch auf dem Handy für weiter Aktionen und Terminabsprachen in eine WhatsApp Gruppe eintragen (Bitte den Link anklicken):
https://chat.whatsapp.com/LD7l23qcUUQ3Wv4UllYxXw

Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Landschaftsschutz


Das Landschaftsschutzgebiet Schwerterheide wurde einst ausgewiesen für den besonderen Schutz von Natur und Landschaft!
Zum Zwecke der Erholung, als auch dem Schutz der artenreichen Tierwelt, der bewußt Raum geschaffen wurde, indem direkt am Schwerterwald ein Streifen „verdschungeln“ darf, der wiederum unter Naturchutz steht.

An dessen Stelle soll nun ein Neubaugebiet entstehen?
Mit einer versiegelte Fläche von fast 32.000 m².
Viele hundert Meter Zaun, als Barriere für Mensch und Tier –
über 100 Neubauwohnungen, und mehrstöckige Wohnklötze, wo bisher Natur zu genießen ist.

Ein derart massiver Eingriff beeinträchtigt nicht nur die Flora und Fauna sondern auch die Lebensqualität von uns Bürgern!
Das, das mit dem Landschaftsschutz zu vereinbaren ist, kann man sich kaum vorstellen.

Umwelt und Nachhaltigkeit

„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.“ Johann Wolfgang von Goethe


Ein Bebauung wäre ein tiefgreifender Eingriff in die Natur. Eine bis jetzt landwirtschaftlich genutzte Fläche würde versiegelt. Dies würde den darunterliegenden Boden irreversibel schädigen, die klimaaktive Fläche würde vollständig wegfallen.

Zudem stellt die betroffene Fläche den Lebensraum vieler Tiere dar.
Durch das bereits veränderte Klima und die damit verbundene Trockenheit des anliegenden Waldes, welcher als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist, weichen die Tiere auf diese Ackerflächen aus, um Futter zu suchen.

Ökologischer Ausgleich durch Ersatzflächen kann hierbei nicht geschaffen werden, da dieser aufgrund mangelnder naturbelassener Flächen nicht gegeben ist.

Reh im Garten
So nah kann Natur sein. Reh im Garten (Waldstraße)

Unser Anliegen

Denn der Schwerter Wald ist nicht einfach irgendein Wald, sondern ein erhaltenswerter Schatz, der in Zukunft dabei helfen wird, mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen und die Artenvielfalt im Stadtgebiet zu erhalten.“
Zitat von Oliver Krischer (MdB, Bündnis 90/Die Grünen).
Das ist der Istzustand im Schwerter Wald, bzw. seinem Randgebiet auf der Schwerterheide.

Hier kann man viele Arten von Singvögeln, Greifvögeln, Rehen, Füchsen, Hasen, Fledermäusen, u.v.m. beobachten. Das ist kein Wunder, denn in unmittelbarer Nähe zu diesem Grünland befindet sich ein Wildentwicklungsgebiet. Ein Bereich, der ohne menschliche Einflüsse „verdschungeln“ darf. An diesem Stadtrandgebiet kann man nach einem anstrengenden Tag die Natur genießen, Tiere beobachten, mit seinem Hund spazieren gehen.

In Zukunft möchte in diesem Landschaftsschutzgebiet die IEG (Immobilien Entwicklungsgesellschaft mbH), die das Land, das bisher als landwirtschaftliche Fläche genutzt wurde, gekauft hat, ein Neubaugebiet mit ca. 100 Wohneinheiten entstehen lassen.

Das würde bedeuten:
– Verdrängung des Tierbestandes
– versiegelte Flächen
– verlorene Ackerflächen
– deutliche Zunahme des Verkehrs mit ausgebauten Straßen

Ein dramatischer Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet, der nicht nur Flora und Fauna, sondern auch unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen wird.

Das schlimmste daran ist die Tatsache, das wir mit jedem Landschaftseingriff unsere eigene Heimat und damit neben Gesundheit und Familie das Wichtigste, was wir haben, verlieren.“
Zitat, von C.-P. Hutter (Leiter der Akademie für Umwelt und Naturschutz des Landes Baden-Württemberg).

Den Bau dieses Neubaugebietes und die Umschreibung der Außenfläche in Bauland möchten wir verhindern und damit den grünen Stadtrandcharakter und seine Tier- und Pflanzenwelt für uns alle erhalten.

Ihre Bürgerinitiative Schwerterheide

Felder an der Waldstraße

Erhalt landwirtschaftlicher Flächen-eine begrenzte Ressource

  • Landwirtschaftlich genutzte Böden sind fruchtbar und bringen Ertrag. Sie entstehen durch jahrzente- und jahrhundertelange mühevolle Arbeit von Generationen von Landwirten, die oftmals unfruchtbare Standorte zu wertvollen Flächen weiterentwickelten. Landwirtschaftliche Böden sind damit ein Natur- und Kulturgut und stellen ein Vermögen von einzigartigem gesamtgesellschaftlichem Wert dar.
  • Sie sind Standort für die Erzeugung gesunder, hochwertiger und vor allem regionaler Nahrungs- und Futtermittel.
  • Sie sind Grundlage für Exitenzsicherung landwirtschaftlicher Unternehmen (viele können schon jetzt nur noch im Nebenerwerb existieren).
  • Sie ändern den Bestand vielfältig gegliederter Kulturlandschaften, Lebensraum wildlebender Pflanzen und Tiere.
  • Sie sind Freiflächen für Landschaftserleben und Erholung.