Einladung zum nächsten Stammtisch der Bürgerinitiative Schwerterheide

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der Schwerterheide,
liebe Bürgerinnen und Bürger von Schwerte,
wir laden zum zweiten Stammtisch der Bürgerinitiative Schwerterheide ein.

Am 04.08.21 um 19:00 Uhr treffen wir uns zum Stammtisch der
Bürgerinitiative Schwerterheide.
Treffpunkt ist wieder am Feld – Waldstraße/Ecke Kornweg (an unserem Schild).

Wir wollen Informationen austauschen und Vorschläge für weitere Aktionen besprechen.

Wenn sie Fragen haben, wollen wir versuchen, diese zu beantworten.
Ein Thema wird sicher das Unwetter und die möglichen Ursachen sein.

Bitte bringen Sie auch Freunde, Bekannte und Interessierte mit.



Wir möchten noch auf den Infoabend der Bürgerinitiative “Wandhofener Kreinberg” hinweisen, der am 06.08.21 um 18.00 Uhr in der Gaststätte “Zum Haseneck” stattfindet.


Viele Grüße
Bürgerinitiative Schwerterheide

P.S. Der BI- Stammtisch findet regelmäßig am 1. Mittwoch im Monat statt.

Web: bi-schwerterheide.de – Mail: kontakt @ bi-schwerterheide.de
Facebook: Bürgerinitiative Schwerterheide

Was muss noch passieren, dass wir nicht nur über den Klimawandel und seine Folgen reden, sondern etwas dagegen tun.

In den letzten Tagen hat es einige Wetterextreme gegeben.
Hier eine kleine Chronik dazu:

Juli 2021 – Hitzerekord in Kanada und Nordamerika
49,5 Grad Hitzerekord und 486 zu beklagende Todesfälle.

Link zum Tagesspiegel Artikel:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/hitzerekord-von-49-5-grad-und-486-tote-in-kanada-der-klimawandel-macht-das-unmoegliche-wahrscheinlich/27378420.html

Am Ende des Artikels:
… sagt Wissenschaftler Florian Imbery. „Aber aufgrund des menschengemachten Klimawandels sind derartige Hitzewellen insbesondere in der Intensität bedeutend wahrscheinlicher geworden.“ Oder wie der kanadische Meteorologen Jeff Berardelli sagt: „Der Klimawandel macht das Unmögliche nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich.“

Aber das ist ja sehr weit weg …


14.07.21 – Unwetter mit starken Regenfällen in Sachsen

– 44 Liter pro m2 in Feiberg
– 1 Person in Steinberg von der Sturzflut mitgerissen.

Link zum MDR:

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/unwetter-dreizehnter-vierzehnter-juli-100.html

Ok, in Deutschland, aber doch noch weit weg …




04.07.21 – Fröndenberg

Stellenweise 120 Liter pro m2
Ein Damm droht zu brechen. Anwohner müsse evakuiert werden.

Copyright: A. Jungvogel

Bericht im Lokalkompass von A. Jungvogel

https://www.lokalkompass.de/stadtspiegel-menden-froendenberg/c-blaulicht/320-einsaetze-in-froendenberg_a1600193

Wenn das Abwasser zurück kommt – Fröndenberg


Ok, das ist in der Nähe. Bestimmt nur ein Einzelfall…



14.07.21 – Hohenlimburg ist „abgesoffen“

50 bis 120 Liter pro m²

„Hänge sind abgerutscht, Bäume umgestürzt. Viele geparkte Autos sind in den Fluten versunken.“

14.07.21 – Altena und Nachrodt ist nicht mehr erreichbar.

Alle Zufahrtsstraßen stehen unter Wasser.
Innenstadt von Altena voll Wasser.
Lasbeck – Damm bricht, Häuser evakuiert.

Link zu corne-on.de:

https://www.come-on.de/lennetal/altena/unwetter-land-unter-in-altena-und-nachrodt-90860269.html


Hier noch ein Bericht vom WDR

Link zum WDR:

https://www1.wdr.de/nachrichten/unwetter-nrw-starkregen100.html

Bericht aus Hohenlimburg ab ca. 0:40
Bericht aus Altena ab ca. 7:03

Das ist gleich um die Ecke …


14.07.21 – Schwerte mit ergiebigen Regenfällen

Feuerwehr hat die Ruhr im Auge und beobachtet den Pegel.
An einigen Stellen ist die Ruhr über die Ufer getreten.

Meldungen von vollgelaufenen Kellern aus der Innenstadt, Westhofen, Schwerter Heide und weitere Stadtteile.
In der Heidestraße, Kornweg und Ostbergerstraße sind auch Keller voll gelaufen, die von der Feuerwehr leer gepumpt wurden.

Wasser aus einem Keller im Kornweg

Link zu den Ruhrnachrichten:

https://www.ruhrnachrichten.de/schwerte/dauerregen-in-schwerte-und-der-pegel-der-ruhr-steigt-1654256.html

Oh, jetzt ist der Klimawandel vor meiner Haustür (oder im Keller) angekommen …


Fortsetzung folgt …

Das erste Stammtischtreffen der Bürgerinitiative Schwerterheide

Am Mittwoch, den 07.07.21 trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zum ersten Stammtisch an den Feldern der Waldstraße / Ecke Kornweg.

Danke an alle interessierten und motivierten Schwerter, die gekommen waren!

Danke auch an Frau Dausend ( CDU), Herrn Czichowski ( WfS), Herrn Becker ( WfS) und Herrn Bartscher ( FDP), die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet haben.

Unser BI-Sprecher Jens Mackner, informierte die Anwesenden über die jüngsten Entwicklungen aus Verwaltung und Politik. Er unterstrich, dass der Beschluss des Bauausschusses der erste Schritt ist, um den Bebauungsplan 197 „Auf der Ostenheide“ auf den Weg zu bringen.

Damit ist die Bebauung der Felder aber noch nicht entschieden!

Es folgt als nächster wichtiger Schritt die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans. In dieser Phase kann jeder seine Einwende gegen die Bebauung äußern. Mit dem Bebauungsplan werden auch die notwendigen Gutachten vorgelegt, aus denen hervorgeht, ob eine Bebauung unter allen Gesichtspunkten zulässig ist. Zeitgleich oder davor veranstaltet die Stadt Schwerte eine Informationsveranstaltung, um den Bürgerinnen und Bürgern das Vorhaben vorzustellen. Sobald die Termine dafür bekannt sind, werden wir berichten.

Aus den anschließenden Beiträgen von Frau Dausend, Herrn Czichowski und Herrn Bartscher, entstand ein Austausch von Argumenten, Gedanken und Fakten. Die Diskussionen wurde auch mal hitzig, aber es wurde im wesentlichen sachlich debattiert.





Vorgestellt wurde das neue „Fensterschild“ mit dem jeder zeigen kann, dass er gegen die Bebauung ist. Durch das Aufhängen im Fenster oder an der Scheibe seines Autos (beides geht natürlich auch) kann jeder „Flagge“ zeigen.
Die Druckvorlage kann im Download-Bereich geladen werden. Wer keine Möglichkeit zum Ausdrucken hat, kann beim nächsten Stammtisch welche mitnehmen. Alle, die auf der Schwerterheide wohnen, können uns unter kontakt (at) bi-schwerterheide.de ein Mail mit Namen, Adresse und Anzahl der gewünschten “Fensterbilder” senden. Wir liefern die dann (kann aber einen Moment dauern) in den Briefkasten.

Fazit war:
Es ist noch nichts entschieden – zusammen werden wir das Neubaugebiet 197 auf der Schwerterheide verhindern!


Es war ein erfolgreicher Auftakt, in unseren regelmäßig stattfindenden Stammtisch.
JEDEN 1. MITTWOCH DES MONATS

Bürgerinnen und Bürger zeigen dem Ausschuss für Planen, Bauen und Wohnen der Stadt Schwerte, was sie vom Bebauungsplan 197 „Auf der Ostenheide“ halten.

Am 23.6.2021 haben Bürgerinnen und Bürger vor dem Rathaus deutlich gemacht, dass sie keine Bebauung auf den Feldern an der Waldstraße wollen.

Dafür, dass die Demo so kurzfristig von uns organisiert wurde, sind doch 40 Teilnehmer gekommen, um ihren Unmut zu äußern.

Demonstration vor dem Rathaus

Wir bedanken uns bei allen, die da waren.
Das wird sicher nicht die letzte Aktion sein.

Leider konnten nur wenige von uns an der Ausschusssitzung teilnehmen, da die Plätze wegen Corona begrenzt waren.

Unser Sprecher J. Mackner konnte dem Ausschuss zu Beginn der Sitzung unseren Standpunkt und unsere Argumente vortragen. Eine Diskussion war mit den Ausschussmitgliedern in diesem Rahmen leider nicht möglich.
Die Argumente wurden vom Vorsitzenden zur Kenntnis genommen.

Zu den Argumenten der Ausschussmitglieder und den Auswirkungen, die von diesem Beschluss ausgehen, werden wir in einem weiteren Beitrag berichten.

Hier zunächst das Ergebnis der Abstimmung:

Mehrheitlich wurde der Antrag mit den Stimmen der SPD Mitglieder und einem Teil der CDU Mitglieder angenommen.


Mit dem Beschluss ist die Bebauung noch nicht beschlossen.
Es ist aber der erste Schritt, um aus dem Landschaftsschutzgebiet ein Baugebiet zu machen.

weiteres folgt…


Demonstration am Mittwoch, 23. Juni 2021 vor dem Schwerter Rathaus

Bürgerinitiativ Schwerterheide ruft zur Demonstration am Mittwoch, 23. Juni 2021 vor dem Schwerter Rathaus auf.
Beginn 16:15 Uhr

Am kommenden Mittwoch 23. Juni 2021 tagt der Ausschuss Planen, Bauen und Wohnen in Schwerte, um über die Änderung des Flächennutzungsplanes von Landschaftsschutz in Bauland auf der Schwerterheide zu entscheiden. Ebenso soll der Bebauungsplan aufgestellt werden.

Unter dem Motto „Flächenschutz ist Klimaschutz“ ruft die Bürgerinitiative Schwerterheide zu einer Protestaktion am 23. Juni 2021 um 16:15 Uhr vor dem Schwerter Rathaus auf.

Es gibt ein Hygienekonzept. Bitte bringen Sie einen Mund-Nasenschutz mit.


Wir möchten dafür sensibilisieren, dass

– jede zusätzlich versiegelte Fläche den Klimawandel antreibt.

– diese am Wald gelegene Fläche Lebensraum sehr vieler Tierarten ist.

– landschaftliche Flächen eine begrenzte Ressource sind – regionale Produkte benötigen Flächen in der Region.

– Menschen Naherholungsgebiete benötigen.

– die Verkehrszunahme auf der Schwerterheide bei circa + 500 Autos nicht umsetzbar sein kann.

– es an Schul und Kitaplätzen mangelt.

– die Entwässerung, bzw die Kosten hierfür ebenfalls nicht bis zum Schluß kalkuliert sind.

– Die Möglichkeiten der Innenentwicklung noch lange nicht abgeschlossen sind.

Wir fordern die Politik /den Ausschuss Planen, Bauen und Wohnen in Schwerte dazu auf gegen eine Änderung des Flächennutzungsplanes in Bauland zu stimmen.

Aus den Pressemeldungen der Stadt Schwerte

… „Öffentliche und private Grünflächen spielen für eine hitzeangepasste und wassersensible Stadtentwicklung eine besondere Rolle“, erklärt Florian Hübner, Klima- und Umweltschutzbeauftragter der Stadt Schwerte. „Ein *** ist ein Garten, in dem Klimaanpassungs- und Klimaschutzobjekte Beachtung finden“.
Die vorgesehene Fläche in *** ist knapp xx.000 Quadratmeter groß, auf der u.a. artenreiche und klimaangepasste Bäume und Sträucher gepflanzt und Blühstreifen angelegt werden sollen, um somit zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen.
Kurz: Es soll eine strukturreiche, naturnahe und artenreiche Grünfläche mit Parkcharakter unter Hinweis auf den Klimawandel entstehen …


… „Wir freuen uns sehr, dass wir damit die Möglichkeit erhalten, einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können“, hebt Bürgermeister Dimitrios Axourgos hervor und würdigte das Engagement des Bundestagsabgeordneten.

… “Öffentliche Grünflächen, Parks und Gärten haben eine enorme Bedeutung für das Stadtklima”, erklärt der Abgeordnete Kaczmarek. Sie könnten für Abkühlung in Hitzezeiten sorgen, Niederschläge zwischenspeichern, die Luft reinigen und die Artenvielfalt erhalten. “Daher freue ich mich sehr, dass der Bund einen Großteil der Kosten für das Schwerter Klimaprojekt trägt.”….


Leider beziehen sich die beiden Ausschnitte aus den Presseinformationen der Stadt Schwerte nicht auf das geplante Baugebiet an der Waldstraße, sondern auf den geplanten Klimagarten in Wandhofen (den wir ausdrücklich begrüßen).


Hier wird deutlich, dass anscheinend Klimaschutz unterschiedlich bewertet werden kann.

Wird der mögliche Gewinn aus den Grundstücksverkäufen von der Politik höher bewertet als Umwelt- und Klimaschutz?

Teilweise verfehlte Stadtentwicklung der Stadt Schwerte im Wohnungsbau ?

Zur Wohnraumsituation in Schwerte wollen wir versuchen, mit den Fakten, die uns zur Verfügung stehen, die Situation der Wohnungen und Einfamilienhäusern in Schwerte darzustellen.
Betrachten wollen wir auch, wie sich der Bedarf in Zukunft entwickeln soll.

 Stützen werden wir uns unter anderem auf das Kommunale Handlungskonzept Wohnen von 2016, welches die Stadt Schwerte bei der InWIS Forschung & Beratung GmbH in Bochum beauftragt hatte.

Der Artikel wird etwas umfangreicher und wird  in mehrerer Teile aufgeteilt:

  • 1. Die Bestandszahlen und Prognosen aus dem Kommunalen Handlungskonzept Wohnen
  • 2. Die Bauaktivitäten in der Stadt Schwerte unter Berücksichtigung der Bedarfszahlen.
  • 3. Mögliche Rückschlüsse zur  Stadtentwicklung der Stadt Schwerte und was vielleicht sinnvoller wäre. (folgt)

1.Wie sich die Situation darstellt und was bis 2030 geschehen soll?

Die Fakten stammen aus dem Kommunalen Handlungskonzept Wohnen der Stadt Schwerte von 2016.

(Nachzulesen: https://ratsinfo.schwerte.de/bi/to0050.php?__ktonr=23814 )

Um den Bedarf an Wohnungen und Einfamilienhäusern einschätzen zu können, sind zunächst zwei Faktoren zusätzlich zu betrachten.

Entwicklung der Einwohnerzahl in Schwerte  und

Prognose der zu erwartenden Altersstruktur

Die Einwohnerzahl der Stadt Schwerte ist rückläufig.

Einwohner
200649.386
201347.615
201946.195
203045.186(Prognose)
(Quelle: Konzept S.9 und folgend)

Die Altersstruktur der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schwerte wird sich bis 2030 erheblich ändern.

0 – 6 Jahre– 3 %
6 – 18 Jahre– 11 %
18 – 25 Jahre– 24 %
25 – 30 Jahre– 12 %
30 – 50 Jahre– 12%
50 – 65 Jahre– 6 %
65 – 80 Jahre+ 17 %
über 80 Jahre+ 57 %
(Quelle: Konzept S.21)

Warum die Bürgerinnen und Bürger unter 65 Jahre die Stadt Schwerte verlassen und die Netto-Einwohnerzahl rückläufig ist, mögen andere bewerten und soll hier nicht betrachtet werden. Es zeigt im weiteren Verlauf aber, dass in Schwerte vielleicht nicht bedarfsgerecht gebaut wird.

Dazu ein paar Bedarfszahlen aus dem Konzept

Der jährliche Bedarf an Eigenheimen wurde im Konzept folgendermaßen dargestellt:
Bedarf Eigenheime (DH, RH, EFH) jährlich

bis 2020von 2021 bis 2025von 2026 bis 2030
743315
(Quelle: Konzept S.27)

Der Bedarf ist seit 2020 rückläufig. Dazu kommt, dass bei der Auswertung der Immobilienanzeigen verstärkt preiswerte (gebrauchte) Häuser gesucht und gekauft wurden.

Anders ist der jährliche Bedarf an Eigentums- und Mietwohnungen.
Die Eigentumswohnungen sind deshalb wichtig, weil sie zum großen Teil vermietet werden

bis 2020von 2021 bis 2025von 2025 bis 2030
geförderte Wohnungen7488
frei finanz. Wohnungen652
Eigentumswohnungen25158
Gesammtbedarf1052818
(Quelle: Konzept S.27)

Davon können zwei Erkenntnisse abgeleitet werden.
1. Der Bedarf an Eigentumswohnungen ist rückläufig
2. Viel stärker ist der Bedarf an gefördertem Wohnraum.

Das zeigt sich auch im Bestand der geförderten Wohnungen.

Dadurch, dass bei Wohnungen die öffentliche Förderung ausläuft – aber nicht genügend neu gebaut werden, ist der Bestand bis 2030 nur noch zur Hälfte vorhanden.

(Quelle: Konzept S. 42 + 57)

WohnungenWohnungen
20071882neu gebaut10
20161521neu gebaut12
2030768(Prognose
(Quelle: Konzept S. 42 + 57)


Auch kann durch die Entwicklung der Altersstruktur der Bürgerinnen und Bürger abgeleitet werden, dass innenstadtnaher Wohnraum, der altersgerecht sein sollte, einen erheblichen Mehrbedarf darstellen wird.

weiter im 2. Teil

2. Bauaktivitäten in der Stadt Schwerte

2. Die Bauaktivitäten in der Stadt Schwerte unter Berücksichtigung der Bedarfszahlen.

Wollen wir nun die aktuelle Lage der Bauaktivitäten in Schwerte betrachten.

Die Liste der Baumaßnahmen ist nicht vollständig (die “kleinen” fehlen).

Sie zeigt aber deutlich, dass anscheinend am Bedarf der Bürgerinnen und Bürger “vorbei” gebaut wird.
Hier könnte die Stadt Schwerte durch ihre Bauleitplanung eine lenkende Wirkung entfalten.

BaumaßnahmeOrtsteilMietw. Mietw. g.ETWEFHAbriss
WesterfildeGeisecke62
RosenwegHolzen796616
SchützenhofWandhofen16932
LohbachstrWandhofen50– 33
Kleine Märkische36
Auf dem KnappErgste27
Thüner WieseErgste27
Jürgen-Velth.Westhofen5
WilhelmstrInnenstadt40
SennigswegInnenstadt1717
EintrachtstrInnenstadt17
(Nordwall ?)Innenstadt40
Summe4136674107-33
Summe netto446107
Spalte 3. Mietwohnungen
4. öffentlich geförderte Mietwohnungen
5. ETW= Eigentumswohnungen
6. EFH= Einfamilienhäuser

Summe Netto =
Mietw. + geförd. Mietw. + ETW – Abriss

Zusammenfassung von Bedarf und Bauaktivitäten:

Die gebauten Wohnungen werden den prognostizierten Bedarf überschreiten.

Bedarf: 28 Wohnungen pro Jahr = 56 Wohnungen für 2021 uns 2022.
Im Bau: 446 Wohnungen

Die Planung könnte teilweise durch den Bedarf an Wohnungen für Familien oder 1-Personen-Haushalte begründet sein. Projekt Rosenweg hat mehrere Bauabschnitte.


Die gebauten Häuser werden den prognostizierten Bedarf erheblich überschreiten.

Bedarf: 33 Häuser pro Jahr = 66 Häuser für 2021 und 2022.
Im Bau: 107 Häuser



weiter mit Teil 3….
3. Mögliche Rückschlüsse zur Stadtentwicklung der Stadt Schwerte und was vielleicht sinnvoller wäre.

3. Mögliche Rückschlüsse zur Stadtentwicklung der Stadt Schwerte und was vielleicht sinnvoller wäre.

Was wird in Schwerte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger benötigt?
Was sollte gefördert werden?
Was sollte unterbunden werden
?

1. Es müssen mehr öffentlich geförderte Wohnungen gebaut werden, damit einkommensschwache Bürger in Schwerte eine Wohnung finden können.

2. Es müssen seniorengerechte Wohnungen gebaut oder modernisiert werden, da die Entwicklung der Altersstruktur klar aufzeigt, dass in den nächsten Jahren der Bedarf dafür steigt. Erste Bestrebungen sind zwar erkennbar, aber nicht ausreichend.

Ein Nebeneffekt ist, dass Senioren dann zum Teil aus ihren Häusern oder großen Wohnungen ausziehen können, wenn entsprechende Alternativen vorhanden sind. Durch den Umzug würden diese Häuser oder Wohnungen frei, um dann von Familien genutzt zu werden.

3. Die  Größen der neuen Wohnungen müssen auf die zukünftigen Bedarfsentwicklung abgestimmt sein. Es entsteht ein größerer Bedarf für 1 – 2 Personenhaushalte.

4. Um nicht unnötigen Autoverkehr zu erzeugen, sollten neue Wohnprojekte möglichst Innenstadtnah gebaut werden und eine vernünftige Anbindung an den ÖPNV haben. Die Grundversorgung für den täglichen Bedarf sollte gewährleistet sein, ohne große Fahrstrecken zurücklegen zu müssen.

5, Vorhandene Flächen (Gewerbe- und Wohnimmobilen), die heute brach liegen, sollten als Wohnbauprojekte entwickelt werden. Was passiert zum Beispiel mit den brachliegenden Flächen der Nickel-Werke in der Nähe des Bahnhofs.
Oder den in Zukunft ungenutzten Teil-Flächen des Hoesch Werkes, die von den neuen Besitzern nicht genutzt werden. Hier könnten entweder Wohngebiete entwickelt werden oder Gewerbegebiete. Durch Umzüge könnten dann andere Flächen frei werden, die wiederum in Wohnraum umgestaltet werden kann.

6. Baulücken in Innenbereich sollten geschlossen werden. Im Flächennutzungsplan waren ca. 20 ha für Gewerbe- und Wohnbebauung ausgewiesen.

7. Einzelhandelsimmobilien sollten möglichst zur mehrgeschossigen Bauweise verpflichtet werden, damit die Grundstücke auch für Wohnraum mitgenutzt werden können. In anderen Städten wird diese Vorgehensweise bereits erfolgreich genutzt.

8. Bei allen Planungen darf nicht der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund stehen. Auswirkungen auf Verkehr, Klima, Naturschutz und Gesundheit sind wichtiger.

9. Die Attraktivität der Stadt Schwerte darf nicht durch Zerstörung von Naherholungsgebieten gemindert werden.
Warum sinkt die Einwohnerzahl der Stadt Schwerte?
Warum verlassen die jüngeren Bürgerinnen und Bürger die Stadt?

10. Klimaschädliche Veränderungen sollten möglichst vermieden werden. Wir spüren jetzt schon die Auswirkungen: Extreme Wetterereignisse nehmen zu (Starkregen, Hitzeperioden, Trockenheit).

11. Die Versiegelung von neuen Flächen muss vermieden werden. Es hat Auswirkungen auf das versickern von Regenwasser und dadurch auf das Grundwasser. In den letzten Jahren sank der Grundwasserspiegel und wurde dadurch in einigen Gegenden schon knapp. Auch wird das Mikroklima negativ beeinflußt. Soll es in der Innenstadt noch wärmer werden?

12. Wo sollen Lebensmittel angebaut werden, wenn immer mehr landwirtschaftlich genutzte Flächen in Bauland umgewandelt wird.

13. In Deutschland werden durchschnittlich jeden Tag 56 ha als Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Das entspricht in etwa einer Fläche von 79 Fußballfeldern – jeden Tag.
Oder aufs Jahr gerechnet fast 20.000 ha.
Jedes Jahr ca. einmal die Fläche von Düsseldorf – jedes Jahr

Wir wollen uns jetzt hier nicht hinstellen und behaupten, wir hätten die Lösungen zu allen Fragen und Problemen der Stadt Schwerte.
Es ist aber an vielen Punkten fest zu machen, das es sich lohnt, den schwierigeren Weg zu gehen. Immer nur die wirtschaftlichen Aspekte zu sehen, ist kurzfristig gedacht.
Gemeinsam müssen wir zu Lösungen und Kompromissen kommen, die nachhaltig sind.

Die Stadt Schwerte kann im Rahmen ihre Vorgaben zur Stadtentwicklung entsprechende Weichen stellen.

Klimaschutz, Naturschutz und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger muss höher bewertet werden als wirtschaftlicher Nutzen

Wird hier langfristig auch im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder gedacht?

Fragen Sie bitte ihr Ratsmitglied oder die Ratsfraktion, ob ihre Meinung und ihre Interessen im Rat entsprechend vertreten wird.

Schreiben Sie ihrem Ratsmitglied oder Ratsfraktion, wenn sie mit den aktuellen Entscheidungen nicht einverstanden sind.

Bürger und Bürgerinnen sollten über mehr als das Kreuzchen am Wahltag entscheiden.

Nehmen Sie aktiv Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Stadt.


Grüne gegen die Bebauung des Landschaftsschutzgebiet Am Großen Feld

In einem Artikel des Internetportals Ruhrblick.info haben sich die Grünen gegen den geplanten Schulneubau im Landschaftsschutzgebiet Am Großen Feld geäußert.
Fraktionssprecher und Schulpolitiker Bruno Heinz-Fischer stellt fest:
” Das große Feld ist aus einer Vielzahl von Gründen ungeeignet”.

Den ganzen Artikel können sie unter diesem Link auf Ruhrblick.info nachlesen