Beitrag von Volker Heimel

Schwerter Heide, NRW, Ostrand des Kohlenpotts, Südrand des Ardeygebirges.
An einem Tag zum Ende der Brutzeit wurden dort 26 (27) Vogelarten gesichtet und gehört. Hierzu zählen Mäusebussard und Waldkauz; aber auch ein Vögel jagender Greif ist im Gelände (Habicht, Sperber, Wanderfalke möglich).
Dies erstaunt nicht; die reale Anzahl nachzuweisender Vogelarten liegt mindestens 2x höher bei 50-70 Arten. Der Bereich des Gehrenbaches nördlich des geplanten Baugebietes ist als Geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen. Ein negativer Einfluss einer Bebauung in der Schwerter Heide gilt als wahrscheinlich und sollte vermieden werden. Eine Anreicherung der bisherigen Ackerfläche kann den aktuellen Insekten-und Vogelrückgang etwas bremsen. Licht und Wärme wären bei Bebauung negative Ökofaktoren; Die Grundwasser-Neubildung würde gefährdet.
© V. Heimel 17.9.2020

© V. Heimel 2020